Was Autofahrer 2011 im Ausland erwartet
Mit dem eigenen Auto ins Ausland. Was Selbstfahrer seit Jahresbeginn beachten soll. Vorsicht bei Maut, Promillegrenzen und Tankstopps: Neuerungen für 2011.

Foto © Fotalia / Nicole Kühl
Teurere Vignetten. In Italien wurde die Autobahn-Maut um durchschnittlich sechs Prozent erhöht, in der Slowakei sind Vignetten bis zu 43 Prozent teurer. Der Preis für die Vignette in der Schweiz hat sich wegen des Wechselkurses auf 31,50 Euro erhöht. Auch für die Citymaut in London muss tiefer in die Tasche gegriffen werden: Der Tagessatz beträgt 10 Pfund (ca. zwölf Euro) statt bislang acht.
Neue Mautstrecken. Viele Strecken im Norden Portugals sind in Zukunft mautpflichtig, die Abwicklung erfolgt elektronisch. Ein Sensorgerät muss an Tankstellen erworben und an der Windschutzscheibe befestigt werden. Bezahlt wird per aufgeladenem Guthaben oder Kreditkarte.
Weniger Promille. Irland senkte die Promillegrenze von 0,8 auf 0,5. Für Führerscheinneulinge gilt ein Wert von 0,2 Promille.
Höheres Tempolimit. Auf polnischen Autobahnen darf 140 statt 130 km/h gefahren werden. Für Schnellstraßen wurde das Limit von 110 km/h ebenfalls um zehn km/h erhöht.
Letztes Nadelöhr. Urlauber, die auf der A2 (Karawankentunnel bis Ljubljana) unterwegs sind, kommen ab Juni schneller ans Ziel. Zwischen Peracica und Podtabor wird die Fahrbahn vierspurig
Mehr Ethanol. Zu Benzin mit 91, 95 und 98 Oktan können an deutschen Zapfsäulen bis zu zehn statt fünf Prozent Ethanol beigemischt werden. Darauf hingewiesen wird mit Aufklebern ("Normal E10 schwefelfrei", "Super E10 schwefelfrei", "Super Plus E10 schwefelfrei"). Daneben muss der Hinweis "enthält bis zu zehn Prozent Bioethanol" deutlich sichtbar angebracht werden. Bereits seit Dezember gilt die situative Winterausrüstungspflicht.
Umfangreichere Apotheke. In Tschechien zugelassene Autos, auch Mietwagen, benötigen eine umfangreichere Apotheke. Eine Beanstandung österreichischer Fahrzeuge ist nicht zulässig.
















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