AK warnt vor dubiosen Autogewinnen
Wieder Betrugsversuch mit einem angeblichen Autogewinn: Statt eines VW Passat könne man sich auch 52.000 Euro auszahlen lassen. Vorher müsse aber eine Gebühr von 3.970 Euro auf ein Konto in die Türkei überwiesen werden. Die steirische AK warnt vor diesem dreisten Betrugsversuch.

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"Seit vergangenen Sommer wird telefonisch die Autogewinn-Masche gestrickt", berichtet die Leiterin des AK-Konsumentenschutzes, Bettina Schrittwieser. Auffällig sei, dass sich die Betrugssummen laufend erhöhten und die Namen der Anrufer wechseln. Aus der Notariatskanzlei "Bertelsmann & Co" ist mittlerweile eine ebenso getürkte Notariatskanzlei Rosenberg geworden: Der Passat zum Preis von 46.000 Euro ist ein halbes Jahr später bereits 52.000 Euro wert. Neu an der plumpen Bauernfängerei: Ein "Dr. Jens Schmidt" versichert leichtgläubigen Opfern, sie könnten den Gewinn auch in bar erhalten. Nur müsse für "steuerliche Angelegenheiten" umgehend ein Betrag von 3.970 Euro (früher Transportkosten von 685 Euro) per Western Union an einen Empfänger in Istanbul gezahlt werden. Wie zahlreiche Steirer den AK-Experten meldeten, wird den überraschten "Gewinnern" auch eine Fantasie-Aktenzahl bekannt gegeben.
Die Arbeiterkammer warnt alle Konsument eindringlich vor diesem erneuten Betrugsversuch. Keinesfalls sollen Zahlungen geleistet werden, auch sollten keine persönlichen Daten bekannt gegeben werden. Am besten ist es, Telefonate mit dubiosen Gewinnversprechen so rasch wie möglich abzubrechen.
















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