Ab in die Werkstatt - schon wieder
Immer mehr Rückrufaktionen nerven und verunsichern die Autofahrer - da stellt sich die Frage: Was ist bloß bei den Herstellern los?

Foto © Uwe Annas - Fotolia.com
Seit geraumer Zeit stehen Rückrufe nahezu an der Tagesordnung, aber so schlimm wie 2011 war es noch nie: Im Vorjahr mussten die Autobauer weltweit mehr fehlerhafte Autos zur Überprüfung bzw. Behebung der Mängel in die Werkstätten rufen als jemals zuvor.
Allein auf dem am besten dokumentierten amerikanischen Markt waren es fast 15 Millionen Fahrzeuge, aber auch in Europa ließen die Qualitätsprobleme die Quoten in die Höhe schnellen. Nahezu kein Hersteller blieb davon verschont, wobei vor allem Besitzer von japanischen Marken die meiste Post erhielten.
Den negativen Spitzenwert erzielte Honda mit 3,8 Millionen Fahrzeugen, gefolgt von Subaru und Toyota. Zwei Drittel der Fehlerquellen betrafen den Insassenschutz bzw. waren auf Mängel am Motor, Antriebsstrang oder im Kraftstoffsystem zurückzuführen.
Verständlich, wenn jetzt die Kunden zunehmend an der Qualität zweifeln, verärgert reagieren und sich auch um ihre Gesundheit Sorgen machen. Experten sehen als Ursache für die Zunahme der Mängel die steigende technische Komplexität der Autos bzw. die immer kürzeren Entwicklungszyklen.
Auch die Zulieferer, die fast drei Viertel eines Autos ans Band bringen, aber unter enormem Kostendruck stehen, bilden eine Schwachstelle.
















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