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Zuletzt aktualisiert: 08.09.2010 um 14:18 UhrKommentare

Peppen Sie Ihr Zuhause auf

Beige ist Ihnen zu langweilig, weiß zu steril und Pastellfarben kommen Ihnen nicht ins Haus? Bunt und knallig statt grau in grau muss es sein? Dann sind Sie hier genau richtig: Einrichten im Stil von Pop Art.

Andy Warhols Porträts von Marilyn Monroe sind die wohl berühmtesten Vertreter dieser Kunstrichtung.

Foto © APAndy Warhols Porträts von Marilyn Monroe sind die wohl berühmtesten Vertreter dieser Kunstrichtung.

Die Kunstrichtung "Pop Art" (als Abkürzung für "Popular Art") entstand Mitte der 1950er Jahre unabhängig von einander in Großbritannien und den USA. Hintergrund der Entwicklung war eine Reaktion auf die sehr intellektuelle, "gehobene" abstrakte Kunst, weshalb Pop Art auch als "Antikunst" bezeichnet wird. Bis in die "Swinging Sixties" schaffte es die schrille, bunte, künstlerische Ausdrucksform die Vorherrschaft in der Kunstwelt an sich zu reißen.

Am charakteristischsten für "Popular Art" sind wohl die knallig bunten Farben, denn zwischen Neongelb und Blitzblau sind der Kolorierung keine Grenzen gesetzt. Durch einfache und klare Formen, weiche Rundungen und starke Kontraste mit nicht zu vielen verschiedenen Farben schafft sie es aber dennoch, nicht zu überladen zu wirken.

Wer Pop Art sagt, muss auch Warhol sagen

Der sicher bedeutendste Vertreter dieser Richtung war der ursprüngliche New Yorker Werbegrafiker Andrew Warhola oder "Andy Warhol". Seine Porträts von Marilyn Monroe oder die Abbildung der "Campbell's Tomato Soup" kennt heute kaum jemand nicht.

Aber nicht nur Malereien und Grafiken galt und gilt es als "Pop Art" zu betiteln. Von Möbeln über Lampen zu Geschirr und Deko-Gegenständen hat es diese Kunst längst auch in unser Heim geschafft. Mittlerweile können Sie sich ein Stück "Antikunst" nach Hause holen, ohne dafür Millionen für einen echten Warhol ausgeben zu müssen.

Knallige Farben

Die Devise dabei lautet: Farbe, Farbe und noch mal Farbe. Sie werden staunen, wie viel Leben einem Raum durch einen Wandanstrich in einem oder mehreren kombinierten kräftigen Tönen eingehaucht werden kann. Aber achten Sie dabei darauf, nicht zu übertreiben, das Auge sollte auch zur Ruhe kommen können. Am besten, Sie stellen dem knalligen Pink oder dem giftigen Grün ein neutrales Weiß oder ein beruhigendes Anthrazith zur Seite.

Alternativ zur Wand können Sie natürlich auch mit Möbeln Akzente setzen. Der Retro-Stil ist in Mode wie seit der Originalzeit nicht mehr. Außergewöhnliche Formen und klare Linien prägen das Erscheinungsbild; ebenfalls charakteristisch sind viele Rundungen und natürlich kommen auch hier die knalligen Farben wieder zum Einsatz. Ob himmelblaue Plastiktischleuchte für das kleine Budget oder kreischend gelbes Designer-Ledersofa: Eyecatcher sind sie beide.

Pop Art an der Wand

Wollen Sie dem Ganzen noch ein Krönchen aufsetzen, hängen Sie sich doch ihre eigene Pop Art an die Wand: Leistbar und individuell können Sie sich zum Beispiel auf www.your-popart.com Ihr persönliches Lieblingsbild in ein Gemälde im Warhol-Stil verwandeln lassen. Sollten Sie es noch persönlicher wollen, versuchen Sie sich doch selbst einmal als Künstler.

Ein weiteres Positives hat Pop Art noch zu bieten: Eine derart bunte und peppige Wohnung wird auch jede kommende Winterdepression vertreiben. Und sollte sie doch einmal um die Ecke schielen, lassen Sie sich Campbell's Tomato Soup aus leuchtend grünen Plastik-Suppenschüsseln auf Ihrem Bocca Sofa schmecken. Das dürfte dann Pop Art genug sein.

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