Kachelöfen richtig heizen
Mit wärmster Empfehlung: Kachelöfen effizient und möglichst ohne Umweltbelastung heizen. Kleine Entscheidungshilfe für alle, die bei Scheitholz und Briketts nach der besseren Qualität suchen.

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Buchenscheiter, die man in Baumärkten oder beim Bauern kaufen kann, sind häufig nicht trocken genug. Wie lange muss man sie lagern, bis man sie verheizen kann? Bei den Holzbriketts gibt es ebenfalls große Qualitätsunterschiede. Kann man sich auf Gütesiegel verlassen? - Diesen Fragen geht der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in seiner aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Konsument" nach. Die Antworten des VKI:
Trocknen
Brennholz sollte nach dem Kauf noch ein Jahr zum Trocknen gelagert werden, dann ist die Feuchte so weit wie möglich reduziert. Der Feuchtegehalt liegt dann bei 17 Prozent. Oft wird auch schon getrocknetes Holz angeboten, der Kaufpreis dafür ist aber höher.
Nebenwirkungen
Zu viel Wasser im Holz lässt die Schadstoffwerte im Abgas um ein Vielfaches steigen, ergab ein Test der Stiftung Warentest. Sowohl der Feinstaub im Abgas stieg bei dem Test stark an als auch die Konzentration von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffen. Wer mit zu feuchtem Holz heizt, dem steht rund ein Drittel der Energie nicht für die Raumheizung zur Verfügung, da dieses zum Teil für das Verdampfen von Wasser verbraucht wird.
Briketts
Es gibt dafür zwei relevante Regelwerke: die Europanorm EN 14961 und die Österreichische Umweltzeichenrichtlinie UZ 38 Brennstoffe aus Biomasse. Für zertifizierte Brennstoffe müssen auf der Verpackung folgende Angaben gemacht werden: Aschegehalt (maximal 0,5 Prozent bei Holzpresslingen, maximal 6 Prozent bei Rindenpresslingen) und Heizwert (mindestens 18MJ/kg).
Umweltzeichen
Laut VKI garantiert nur das Österreichische Umweltzeichen gute Qualität. Wer sich nun die Frage stellt, warum manche Presslinge in der Mitte ein Loch haben: "Das liegt nur an der Produktionsart, beim Verheizen ergibt sich weder ein Vorteil noch ein Nachteil."














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