Was es für ungeduldige Hobbygärtner alles zu tun gibt
Gärtnern im Takt der Natur: Eine Anleitung für alle, denen es schon heftig in den Fingern kribbelt.

Foto © WallnerDie Glyzinie muss gebändigt werden, dann blüht sie prächtig
Wenn der Boden nicht mehr gefroren ist, können ungeduldige Gärtner mit dem Teilen der Stauden von Spätsommer- und Herbstblühern wie Fetthenne, Sonnenhut oder Astern beginnen. Bei Frühlings- und Frühsommerblühern mit dem Teilen bis nach der Blüte warten.
Schnitt I
Viele Hortensien tragen noch ihre alten, vertrockneten Blütenstände, diese werden oberhalb eines gesunden grünen Knospenpaars abgeschnitten. Auch erfrorene Triebe werden beseitigt, bei ihnen ist unter der Rinde das Gewebe gelblich und wirkt trocken.
Schnitt II
Der Blauregen oder Glyzinie (Wisteria) wächst so stark, dass er ein zweites Mal im Februar geschnitten werden muss. Alle Seitentriebe aus dem Vorjahr so stark zurückschneiden, dass jeweils nur die Triebbasis mit den Blütenknospen stehen bleibt. Blütenknospen sind leicht zu erkennen, weil sie wesentlich größer sind als die Blattknospen.
Schnitt III
Der Obstbaumschnitt hat schon begonnen und kann bis weit in das Frühjahr hinein fortgesetzt werden.
Kontrolle
Die Kübelpflanzen im Winterquartier im Auge behalten und regelmäßig auf Schädlingsbefall kontrollieren.












