Lederhose ja, Turnschuhe nein am Bauernbundball
Wie sich Bauernbunddirektor Franz Tonner auf den Ball der Bälle vorbereitet.

Foto © M. Kanizaj
Herr Tonner, nun sind es nur noch sechs Tage bis zum Bauernbundball, wie bereiten Sie sich denn vor?
FRANZ TONNER: Ich schlafe lange und mache Sport, damit ich den Abend durchtanzen kann.
Wissen Sie schon, was Sie anziehen werden?
TONNER: Ich habe acht Steireranzüge im Kasten, einer davon wird's werden. Ich weiß bloß noch nicht welcher.
Was gefällt Ihnen denn an den Gästen mehr? Die klassische Variante oder die moderne Interpretation?
TONNER: Allgemein mag ich die Vielfalt. Für mich ist es aber keine Tracht mehr, wenn jemand Turnschuhe zu der Lederhose trägt. Das gefällt mir gar nicht.
Nach alter Sitte begleiten Sie den letzten Gast ja immer selbst hinaus ...
TONNER: Ja, ich bin immer der Letzte, der geht. Vor zwei Jahren sind wir um 11 Uhr nach Hause gegangen. Letztes Jahr um 9 Uhr. Das Problem ist, dass unser DJ Wurzinger so lange spielt, solange es Musikwünsche gibt.
Wie lange bleibt denn die Prominenz?
TONNER: Andreas Gabalier und Dorian Steidl halten meist recht lange durch.
Welche Fundgegenstände findet man denn am folgenden Tag?
TONNER: Für 16.000 Besucher wirklich nicht viel.
INTERVIEW: CARMEN OSTER











