Eisel-Eiselsberg zum Zumba-Flashmob am Grazer Hauptplatz
Sportstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg (ÖVP) ließ die Grazer bei seinem Zumba-Flashmob tanzen und will sie nun einmal pro Monat mit so einer Sportaktion im öffentlichen Raum überraschen. Warum eigentlich?
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Herr Stadtrat, Sie sind letzten Donnerstag vor dem Rathaus mit Ihrem Zumba-Flashmob angetanzt und haben die Grazer zum Mittun animiert. Warum dieser Überraschungsangriff auf die Passanten?
DETLEV EISEL-EISELSBERG: Wir wollen den Spaß an Sport und Bewegung wieder stärker ins Bewusstsein der Grazer bringen.
Ist das nicht eher Frauensport, wo Sie da mitgetan haben?
EISEL-EISELSBERG: Ja, Zumba betreiben schon eher Frauen, aber auch Männer machen bei diesem Modetanz mit. Das ist ein bisschen so wie bei Hip-Hop. Aber es war, glaube ich, sogar gut, dass ich da mitgetan habe. Weil so sehen die Grazer, dass man auch mit eher wenig Talent Spaß an Bewegung haben kann. Und es geht ja um die Gaude.
Bleibt es nun bei diesem einen Flashmob oder müssen wir uns in Graz jetzt öfter darauf gefasst machen, Sie öffentlich tanzen zu sehen?
EISEL-EISELSBERG: Wir planen, ab sofort einmal im Monat so eine Aktion durchzuziehen. Und ja, wann immer ich in der Stadt bin und Zeit habe, werde ich da öffentlich mitturnen.
Es hat ja vor nicht allzu langer Zeit einen Grazer Gesundheitsstadtrat gegeben, der schon einmal öffentliches Turnen mit Qigong promotet hat. Das war aber eher ein Flop, oder ...?
EISEL-EISELSBERG: Ja, aber der hat sich ja auch nur beim ersten Fototermin dort anschauen und knipsen lassen und ward danach beim Fixtermin am Freitag in der Früh auf dem Freiheitsplatz nie mehr gesehen. Ich werde, wie gesagt, da, so oft es geht, dabei sein.
Und Sie haben wirklich keine Angst, sich beim öffentlichen Vorturnen zu blamieren?
EISEL-EISELSBERG: Nein, hier geht es doch darum, die Menschen wieder mehr für sportliche Aktivitäten zu begeistern. Das ist doch ein wichtiger Ansatz.
Gibt es eine Sportart, von der Sie beim öffentlichen Flashmob dann lieber doch die Finger lassen würden?
EISEL-EISELSBERG: Naja, Ballett kommt nicht infrage, das würden wir aber auch hier nicht machen, weil es schon zu speziell ist. Aber ja, ich denke von Rock'n'Roll-Akrobatik würde ich wegen des Risikos für mich und der Gefahren für eine potenzielle Partnerin wohl wirklich eher die Finger lassen.













