Kellerleichen: Kopfschüsse aus kurzer Distanz
Im Fall der 32-jährigen Estibaliz C., die im Verdacht steht, 2008 ihren Ex-Mann und 2010 ihren Liebhaber getötet und einbetoniert zu haben, liegen nun offenbar Obduktionsbefunde vor.

Foto © APA
Im Fall der 32-jährigen Estibaliz C., die im Verdacht steht, 2008 ihren Ex-Mann Holger H. und 2010 ihren Liebhaber Manfred H. getötet und die Leichen im Keller ihres Eissalons in Wien-Meidling einbetoniert zu haben, liegen nun die schriftlichen Obduktionsbefunde vor. Laut "News" wurden die beiden Männer mit jeweils drei aus kurzer Distanz abgegebenen Kopfschüssen zu Tode gebracht.
Die Schüsse wurden demnach "allesamt aus zehn bis zwanzig Zentimeter Entfernung abgegeben". Die gebürtige Spanierin hat zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen bisher nicht Stellung bezogen. Sie will sich angeblich erst dann äußern, wenn sämtliche Gutachten vorliegen. Spekulationen über einen angeblichen Prozess im Sommer 2012 entbehren insofern jeder Grundlage, als nach wie vor nicht absehbar ist, wann die Staatsanwaltschaft ihre Anklage einbringen wird.
Ihren zwei Wochen alten Sohn, den Estibaliz C. im Kaiser-Franz-Josef-Spital zur Welt gebracht hatte und der mittlerweile dem Vater, ihrem aktuellen Lebensgefährten, übergeben worden ist, hat die Verdächtige noch nicht gesehen. "Meinen Informationen zufolge haben noch keine Besuche in der Justizanstalt stattgefunden", erklärte Verteidiger Werner Tomanek am Mittwoch.










