Arbeiterpartei will heuer kein Sommerlager auf Utöya
Nach dem Anschlag auf der norwegischen Insel Utöya im vergangenen Sommer will die Jugendorganisation der Arbeiterpartei heuer auf das Sommerlager verzichten. Die Insel soll aber künftig wieder für Camps genutzt werden.

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Nach dem Anschlag auf der norwegischen Insel Utöya will die Jugendorganisation der regierenden Arbeiterpartei in diesem Jahr kein Sommerlager am selben Ort veranstalten. "Wir haben das Gefühl, dass es unangemessen ist, in diesem Jahr ein politisches Sommercamp auf Utöya zu haben", sagte der Vorsitzende des Jugendorganisation der Partei, Eskil Pedersen, am Mittwoch der Zeitung "Verdens Gang". Es sei schwer einzuschätzen, wann die Insel wieder als Veranstaltungsort genutzt werden könne. Ziel sei aber, die Insel langfristig wieder für das Sommerlager zu nutzen.
Der Attentäter Anders Behring Breivik hatte am 22. Juli als Polizist verkleidet ein Massaker auf der Insel angerichtet und 69 überwiegend jugendliche Teilnehmer des Sommerlagers erschossen. Zuvor hatte er im Regierungsviertel von Oslo mit einer Autobombe acht Menschen getötet. Der Prozess gegen ihn beginnt am 16. April. Am Jahrestag der Anschläge könnte auf Utöya nach Angaben Pedersens eine Gedenkzeremonie stattfinden.












