Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
17. Mai 2012 01:26 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 331993 Mitglieder | 61 online
Internationales Filmfestival in Cannes eröffnet 2012 mit dicht gedrängtem Popfestival-Kalender Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kultur & Medien Nächster Artikel Internationales Filmfestival in Cannes eröffnet 2012 mit dicht gedrängtem Popfestival-Kalender
Zuletzt aktualisiert: 07.11.2011 um 13:44 UhrKommentare

Chinesen geben Ai Wei Wei Geld für Steuerstrafe

Bereits 20.000 Chinesen haben dem Künstler Ai Wei Wei Geld gespendet, damit dieser die vom Regime verhängte Millionenstrafe zahlen kann. Nach seiner Inhaftierung im Frühjahr sieht Ai darin einen weiteren Versuch der Behörden, ihn einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen.

Ai Weiwei

Foto © APAAi Weiwei

Tausende Chinesen geben dem regimekritischen Künstler Ai Weiwei spontan Geld, damit er seine Millionenstrafe an das Steueramt zahlen kann. Einige werfen ihm sogar Geldscheine als Papierflugzeuge über das Eingangstor seines Studios in Peking. Bis Montag zu Mittag haben ihm schon mehr als 20.000 Chinesen mehr als fünf Millionen Yuan Renminbi, umgerechnet 570.000 Euro, zukommen lassen. Das berichtete der Künstler der Deutschen Presse-Agentur.

1,7 Millionen Euro

Das Pekinger Finanzamt hatte dem 53-Jährigen vergangene Woche eine Forderung über 15 Millionen Yuan Renminbi, umgerechnet 1,7 Millionen Euro, angeblich ausstehender Steuern und Strafzahlung zugestellt. Die muss er bis Mitte des Monats begleichen. Nach seiner Inhaftierung im Frühjahr sieht Ai darin einen weiteren Versuch der Behörden, ihn einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen.

"Ich sehe Hoffnung"

Ai Weiwei betonte aber, das Geld schrittweise zurückzahlen zu wollen. Ohne behördliche Erlaubnis darf in der Volksrepublik China niemand Spenden annehmen. Für die Rückzahlung registrieren Helfer jede Geldanweisung in Listen. Ai begrüßte die Welle der Unterstützung: "Ich sehe den Aufstieg einer Zivilgesellschaft in China. Ich sehe Hoffnung."

Ai Weiwei ist ein Sohn des berühmten chinesischen Poeten und Malers Ai Qing (1910-96), welchen die Kommunisten von 1958 bis 1978 mit Publikationsverbot belegt und in Umerziehungslager gesteckt hatten. Seine Freunde sehen in ihm ein Opfer politischer Hexenjagd. Die chinesischen Behörden haben ihm vorgeworfen, in großem Stil Steuern hinterzogen zu haben.


Foto

Foto © AP

Geld für Ai Wei WeiFoto © AP

Events & Tickets

Die besten Events in Kärnten und der Steiermark. Plus: Tickets für alle Veranstaltungen in ganz Österreich online bestellen.

KLEINE.tv

Wer wird "Dancing Star 2012"?

Zum letzten Mal stellen sich Petra Frey, Frenkie Schinkels und Marco Ven...Noch nicht bewertet

 

"Colours of Carinthia"

Gingen mit Begeisterung "fremd": Christian Brandstätter (links) und Karlheinz Fessl

Gäste, Fremde, Ausländer: Das Buch- und Fotoprojekt "Colours of Carinthia" wirft einen differenzierten Blick auf Menschen, die in Kärnten (k)eine Heimat gefunden haben.



Kultur-Fotoserien

Cannes Tag 1: Diktator trifft auf Sakko des Grauens 

Cannes Tag 1: Diktator trifft auf Sakko des Grauens

 

Kino-Fotoserien

Cannes-Auftakt: Stars auf dem Red Carpet 

Cannes-Auftakt: Stars auf dem Red Carpet



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang