Jakob M. Erwa: Die Übergabe des Film-Feuers
Regisseur Jakob M. Erwa kommt aus Graz, ist Regisseur und lebt derzeit in Berlin. Im interview spricht er über einen neuen Film-Workshop für Jugendliche und über internationale Anerkennung.

Foto © Marija Kanizaj
Herr Erwa, zusammen mit dem Verein beteiligung.st laden Sie Jugendliche wieder zu einem Film-Workshop ein. Wie kann man sich den vorstellen?
JAKOB M. ERWA: Die Kids zwischen 15 und 19 Jahren können sich noch bis Samstag, also bis 25. Februar, bewerben. Im März findet der Workshop mit den besten zwölf Bewerbern dann statt, wo sie eigenständig einen Film zum Thema ihrer Wahl planen und produzieren.
Also quasi ein erster Blick hinter die Filmkulissen?
ERWA: Ja, wobei ich schon sagen muss: Das ist keine Schauspielausbildung und nicht nur Spaß.
Was ist das Ziel des Projekts?
ERWA: Die Jugendlichen sollen das Medium Film als Sprachrohr nutzen, etwas Hand- und Fußfestes erzeugen. Ich möchte ihnen zeigen, welche Qualitäten in ihnen stecken und auch, wie wichtig die Zusammenarbeit untereinander ist.
Welche Rolle spielt Graz für Sie als Filmstadt?
ERWA: Ich bin immer wieder verblüfft, wie viel Potenzial in Graz steckt. Nicht nur was die Filmszene angeht, sondern den gesamten Kunst- und Kulturbereich. Die Talente sind groß, mit ausreichend Förderung kann das noch sehr wachsen.
Wie wichtig ist da die internationale Anerkennung für österreichische Filme in letzter Zeit, wie zum Beispiel für "Atmen"?
ERWA: Das ist für mich schwer zu sagen. Aber es kann sicher dazu beitragen, dass unser Projekt vielleicht für Kids interessanter wird. Wobei ich auch sagen möchte, dass die bisherigen Workshops schon ein Erfolg waren: Das Feuer, das ich in mir trage, steckt scheinbar an.
INTERVIEW: SABRINA LUTTENBERGER
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Workshop film beTEILigt. 9.-11.3. und 29.-31.3.
Bewerbung bis 25.2.2012.













