Ronaldo folgt auf Hirscher
Die Ski-Asse fahren am Dienstag in Moskau im Luschniki-Park um Weltcuppunkte. Und nebenan spielt kurz darauf Ronaldo mit Real Madrid in der Champions League gegen ZSKA.

Foto © Reuters | GEPACristiano Ronaldo und Marcel Hirscher kämpfen in Moskau um Punkte
Der Beiname ist bekannt: "Weißes Ballett". Weil die Fußball-Stars rund um Cristiano Ronaldo die Gegner gerne elegant umkurven. So elegant, wie die Skistars durch die Tore rasen - und beide könnten sich am Dienstag gegenseitig auf die Beine schauen. Denn im Luschniki-Park entstand jene riesige Rampe, auf der jeweils 16 Damen und Herren im Parallelslalom um den Sieg kämpfen - für den es überdies das erste Mal Weltcup-Punkte geben wird.
Und nur 200 Meter daneben, im Luschniki-Stadion, trifft Real Madrid am Dienstag im Hinspiel der Champions League auf ZSKA Moskau. Ein Ballett folgt dem anderen, sozusagen. Dabei wären diese beiden Höhepunkte ursprünglich sogar zeitgleich über die Bühne gegangen, denn der Plan war, dass Marcel Hirscher, Lindsey Vonn und die besten Damen und Herren der Welt erst ab 20 Uhr Ortszeit starten - pünktlich zum Anpfiff auf dem (beheizten) Moskauer Kunstrasen.
Hujara erleichtert
Aber bei der Olympia-Probe in Sotschi verlautbarte Günter Hujara erleichtert: "Es ist uns gelungen, unser Rennen vorzuverlegen. Und damit haben wir sogar die Chance, viele Zuschauer zu erwischen, die auf dem Weg ins Fußball-Stadion sind", sagte der Deutsche. Das ist nämlich restlos ausverkauft - und so scheint es, die Begegnung zwischen Marcel Hirscher und Ronaldo nicht einmal auf der Tribüne zu geben. "Alle würden sich das gerne anschauen - aber es ist noch nicht sicher, dass es Karten gibt", sagte ÖSV-Betreuer Markus Aichner. Was auch dagegenstimmt: die Temperaturen. Die sind mit bis minus 20 Grad nämlich eher so, wie man sie im Skisport erwarten würde, und weniger einladend für Fußball.
















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