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Zuletzt aktualisiert: 22.02.2012 um 23:13 UhrKommentare

ÖSV-Herren feierten Weltcup-Doppelsieg

Die österreichischen Snowboard-Herren haben am Mittwoch im Weltcup-Parallel-Riesentorlauf in Stoneham (Kanada) durch Andreas Prommegger und Manuel Veith einen Doppelsieg gefeiert. Benjamin Karl wurde Vierter.

Andreas Prommegger

Foto © GEPAAndreas Prommegger

Die österreichischen Snowboard-Herren haben dem Parallel-Riesentorlauf der Generalprobe für die WM 2013 in Stoneham eindrucksvoll ihren Stempel aufgedrückt. Andreas Prommegger und Manuel Veith feierten am Mittwoch einen Doppelsieg, zudem wurde Weltmeister Benjamin Karl Vierter. Der drittplatzierte Schweizer Nevin Galmarini verhinderte einen Triple-Erfolg für den ÖSV. Im Damen-Rennen wurde Julia Dujmovits Zweite.

Prommegger übernahm mit seinem zweiten Saisonerfolg nach jenem im Slalom am Jauerling vom diesmal auf Rang sechs gelandeten Südtiroler Roland Fischnaller die Führung in der Parallel-Gesamtwertung. "Das war aufgrund des Schneefalls, des Nebels und der vielen Schläge in der Piste ein extrem hartes Rennen. Ich habe gezeigt, dass ich auf dem WM-Hang 2013 gewinnen kann und nehme mit diesem Sieg auch das Gelbe Trikot mit nach Hause. Besser hätte es nicht laufen können", jubelte Prommegger. Bis zum Saisonende stehen noch drei Rennen aus.

Veiths erstes Podest

Veith durfte sich nach einem Materialwechsel aufgrund ausgebliebener Spitzenresultate über seinen ersten Podestplatz in diesem Winter freuen. "Mit diesem zweiten Rang fällt mir ein großer Stein vom Herzen", betonte der Steirer. Für Karl ging indes wegen einiger Fehler ein vierjähriger Erfolgslauf in Stoneham zu Ende. "Vom Speed her kann ich mir nichts vorwerfen, aber in der entscheidenden Phase des Rennens sind mir leider vermeidbare Fehler passiert", sagte der Niederösterreicher.

Im Damen-Bewerb musste sich die Burgenländerin Dujmovits im Finale der Russin Jekaterina Tudegeschewa, die nun auch im Gesamtklassement voran liegt, geschlagen geben. "Ich war heute auf diesem Hang mit Abstand die Schnellste. Ich bin gegen Tudegeschewa trotz Penalty-Time schon vorne gelegen, als ich im Nebel einen Schlag übersehen habe, der mich letztlich den Sieg gekostet hat. Aber im Hinblick auf die WM im kommenden Jahr gibt mir dieses Rennen enorm viel Selbstvertrauen", meinte Dujmovits. Ina Meschik belegte als zweitbeste Österreicherin Rang fünf.


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