Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2012 21:51 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 332390 Mitglieder | 526 online

Bezirks- und Gemeindesuche

Einsatz für eine lebenswerte Welt Todesfall im LKH West: "Körper war ausgetrocknet" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Steiermark Nächster Artikel Einsatz für eine lebenswerte Welt Todesfall im LKH West: "Körper war ausgetrocknet"
Zuletzt aktualisiert: 23.02.2012 um 05:32 UhrKommentare

Notarzt musste zurückbleiben

Patient musste im Rettungswagen alleine Fahrt nach Leoben antreten. Notärztin durfte nicht mitfahren, da sie "bezirksgebunden" ist. Wäre etwas schiefgegangen, hätte die Erkrankung des Weißkirchners wohl schlimme Folgen gehabt.

Foto © Traussnig/Sujet

Eine wahre Odyssee gespickt mit unerträglichen Schmerzen erlebte kürzlich der obersteirische Unternehmer Josef Eibegger. Eine Nierenkolik, ausgelöst durch einen Nierenstein, überraschte den Malermeister akut auf dem Nachhauseweg. "Meine Frau hat sofort den Hausarzt verständig. Der hat dann mit einem Schnelltest festgestellt, was ich habe", erinnert sich Eibegger zurück. Es folgte die Überweisung ins Landeskrankenhaus Leoben auf die urologische Station. "Die Schmerzen waren unerträglich. Gott sei Dank ist die Rettung gleich gekommen", so Eibegger.

Auf Höhe der Zeltweger Raststation M-Rast musste aber die diensthabende Notärztin gerufen werden, da die Schmerzen immer schlimmer wurden. "Ich habe dann zur ihr gesagt, dass ich eine Überweisung ins LKH Leoben habe", weiß Eibegger. Und damit begann für ihn die Misere. "Die Ärztin hat mir gesagt, dass sie den Notarztbezirk Murtal nicht verlassen darf, da sie hier im Einsatz ist", so Eibegger. Also musste der verzweifelte Schmerzpatient den Weg im Rettungswagen alleine antreten.

Schweinerei

"Ich finde, dass das eine echte Schweinerei war. Die Ärztin kann ja nichts dafür, aber mir ging es wirklich miserabel und dann soll ich ohne ärztlichen Beistand nach Leoben fahren?", empört sich der Unternehmer. Wäre etwas schiefgegangen, hätte die Erkrankung des Weißkirchners wohl schlimme Folgen gehabt.

Das Kuriose an der Sache: Es war verwaltungstechnisch vollkommen in Ordnung. Karl Lechner, Geschäftsführer des Rot Kreuz-Bezirkes Judenburg, klärt auf: "Der diensthabende Notarzt muss in seinem Bezirk bleiben und darf in unserem Fall den Patienten nur nach Judenburg oder Knittelfeld begleiten. Es kommt aber auf den Zustand des Patienten an. Wäre er in Lebensgefahr, dann muss der Notarzt in sowieso in ein Krankenhaus hier einliefern. Sonst kann der Patient entscheiden, wohin er möchte."

Für Eibegger ist das eine Farce. "Wir haben Zustände wie in der Monarchie. In dieser Sache muss etwas geändert werden. Ich bin auf gut Glück nach Leoben gefahren. Aber die ganze Sache hätte auch schlimmer ausgehen können."

SONJA HAIDER-KRÄTSCHMER

KLEINE.tv

Griechenland-Urlaub trotz Wirtschaftskrise?

Griechenland zählt zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen der Österrei...Bewertet mit 5 Sternen

 

Steirer des Tages

Europäer, grün verwurzelt
Kennen Sie auch jemanden, der Besonderes leistet? Dann schreiben Sie uns!

Platzwahl 2012

Steiermark Tourismus

Es ist wieder "Platzwahl"-Zeit: Heuer werden die schönsten Bauwerke des Landes gewählt. Stimmen auch Sie mit!



Aktuelle Fotoserien

Trigos Preisverleihung in Graz 

Trigos Preisverleihung in Graz

 

Steirische Strukturreform

APA

Die steirische Landesregierung plant ab 2012 eine große Strukturreform: Gemeinde und Bezirke sollen zusammengelegt werden, die Expositur in Bad Aussee wird aufgelöst.

Grazer Gemeinderatswahl 2013

Im Jänner 2013 findet in Graz die Gemeinderatswahl statt. Mit der Wahl werden Gemeinderat und Stadtsenat reduziert

3D-Rundgang durch die Steiermark

http://www.3dpanorama.at/

Wollen Sie die Steiermark mit ihren Sehenswürdigkeiten, Städten und Kirchen einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben? Dann unternehmen Sie doch einen 3D-Rundgang durch die grüne Mark!

Babyfotos

REGIONALE12

Bild: Nikola Milatovic

Das Kulturfestival REGIONALE12 findet vom 22. Juni bis 22. Juli 2012 im Bezirk Murau statt.

Steirer helfen Steirern

Mit "Steirer helfen Steirern" unterstützen wir gemeinsam mit unseren Leserinnen und Lesern Landsleute in Not.
Das Spendenkonto:
Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, Konto: 170001, BLZ: 20815

 
Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
 

Hochzeitsfotos

 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.

Für Sie da

Foto: Helmut Lunghammer

So erreichen Sie die Ombudsmann-Redaktion:

  • Tel.: (0316) 875-4910
  • Fax: (0316) 875-4904

E-Mail

 

Leserfotos

 
Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
 

Wallpaper

 

Verkehrsmeldungen

Foto: ÖAMTC
 

Prospekte



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang