Vier Neue gegen den Druck
ATSE Graz holt vor dem zweiten Spiel im Viertelfinale vier neue Spieler vom VSV.
EISHOCKEY. Mit hängenden Köpfen schlichen die Spieler des ATSE Graz nach dem ersten Spiel der Viertelfinal-Serie der Nationalliga vom Liebenauer Eis. Die 2:5 (0:2, 1:0, 1:3)-Pleite gegen Kapfenberg tat dem souveränen Sieger des Grunddurchgangs richtig weh. "Alle Spieler hatten einen rabenschwarzen Tag", sagt ATSE- Trainer Martin Hohenberger, "es war ein Blackout der gesamten Mannschaft. Das muss man vergessen, einfach abhaken und konzentriert nach vorne schauen."
Der Druck auf den Favoriten ist vor der heutigen Partie auf jeden Fall gestiegen. "Jetzt müssen die Spieler Charakter zeigen", sagt Hohenberger. Das gilt auch für die vier Neuen, die von Kooperationspartner VSV über die Pack geholt wurden.
Mit dem Verteidiger Stefan Bacher und den drei Stürmern Benjamin Petrik, Nico Toff und Michael Köfeler wurde beinahe eine ganze Linie nach Graz geholt. "Wir werden heute wohl auch mit vier Linien in Kapfenberg spielen und ein hohes Tempo anschlagen", sagt Hohenberger. GEORG MICHL













