Schüsse auf Samtpfote: Kater wurde eingeschläfert
Kater wurde im Gemeindegebiet von St. Andrä/Höch von Schrotkugeln schwer verletzt, er musste eingeschläfert werden. Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht. Die Polizei Gleinstätten ermittelt.

Foto © Scheriau/Sujet
Eine unschöne Entdeckung machte am Mittwoch eine Tierfreundin in der Katastralgemeinde Brünngraben im Gemeindegebiet von St. Andrä/Höch. Im Straßengraben entdeckte die Frau eine schwer verletzte rote Katze. Das Tier konnte seinen Hinterlauf offensichtlich nicht mehr bewegen.
Sie brachte das Tier umgehend zum nächstliegenden Tierarzt, der bei eingehender Untersuchung festgestellt hat, dass mit Schrot auf das Tier geschossen worden war. Aufgrund der Schwere der Verletzung musste der Kater schließlich eingeschläfert werden.
Schlechte Chancen
Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht. Die Polizei Gleinstätten ermittelt, hat aber wenig Hoffnung den Schützen zu finden. "Erfahrungsgemäß stehen die Chancen leider schlecht", so die Auskunft der Exekutive.
Ähnlich sieht es auch Tierinspektor Peter Foller vom Aktiven Tierschutz. "Leider kennen wir solche Geschichten und wissen aus der Erfahrung, dass es ganz schwierig werden wird, den Täter zu finden. Aber wir werden es auf jeden Fall versuchen", sagt Foller.
Ein Tierfreund, der anonym bleiben möchte, hat indes 100 Euro "Finderlohn" auf den Schützen ausgesetzt. Der Aktive Tierschutz legt weitere hundert Euro drauf: "Wir machen das immer wieder, dass wir eine Belohnung aussetzen", erklärt Tierinspektor Peter Foller.












