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Traum wird wahr für Marco Kuntze
Marco Kuntze aus Zeltweg hebt am Donnerstag zur U 13-WM ab.

Foto © OBERRAINER Als einziger Steirer in Kanada dabei: Flügelstürmer Marco Kuntze
Hinter jedem Haus ein Eisfeld, Eishockeyschuhe trägt man hier noch vor dem Strampelhöschen. Kanada, Traum jedes Cracks. Auch hinter diesem Haus in Zeltweg steht ein Ministadion, Marco Kuntze pfeffert einen Puck ins Tor. Der zwölfjährige Flügelstürmer schießt scharf, sehr scharf. Marco darf den Traum Kanada erleben: weltgrößtes Nachwuchsturnier in Quebec, inoffizielle WM der U 13-Nationalteams. Größen von Gretzky bis Vanek haben in dem 17.000 Zuschauer fassenden Colliseum ihre Talentprobe abgelegt. Klar, Vanek ist klasse, aber nicht so klasse wie Alexander Owetschkin, NHL-Star und Kapitän der Washington Capitals, Marcos Lieblingsmannschaft.
Scouts von Top-Vereinen beobachten auch diesmal die Teams. Und den einzigen Steirer im Team Austria. "Ganz cool" hebt Marco mit Papa Jörg Kuntze am Donnerstag ab. Mit dem Berufswunsch Eishockeyprofi gilt Zähneklappern nicht. Zähneklappern ist auch nicht schuld an seinem Markenzeichen, der Zahnlücke. Die Zähne will sich der Hauptschüler gar nicht richten lassen, fallen eh selbst aus. Mama Birgit schmunzelt: "Marco kommt vom Training heim, will Nachtschifahren oder gleich wieder Eishockey spielen." Computer? Höchstens um fernzusehen. Eishockey.
Für den KAC scort der junge Kuntze, trainiert unter Profis schon mit der U 15, ist im In- und Ausland mit Österreichs Nachwuchs-Nationalteam unterwegs. Der Rutsch Richtung Profi - unmöglich ohne Eltern. Sie drängen nicht, sie unterstützen, ordnen das Leben dem Sport unter. Sehen Marco nach der Hauptschule womöglich in Schweden oder Kanada. Seine ersten zehn echt coolen Tage beginnen.









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